Als barbarisches Reich hebst du Stämme aus, bis zu 5 im Monat, die letzten beiden davon mit Aufpreis. Deine Truppen sind billiger und zahlreicher, aber von geringerer Qualität. Freundschaft kannst du nur mit anderen barbarischen Reichen schließen.
Ägypten ist die Kornkammer der Karte: Kein anderes Reich hat so viele Nahrungsvorkommen, und alle liegen auf Ebenen, wo Latifundien davon profitieren. Als eines von nur zwei Reichen darf Ägypten jeden Kriegsschifftyp bauen. Die Schwäche ist das Baumaterial: Ägypten wächst mit Stein, besitzt aber kaum Gebirge für Steinbrüche.
Britannien ist eine Insel ohne einen einzigen Landnachbarn: Jeder Angriff muss über das Meer kommen. Dafür ist es das kleinste Reich der Karte und muss mit wenig Land auskommen. Angriffe wehrst du mit der Flotte ab, und Handel mit anderen Reichen geht nur über See.
Germanien liegt mitten in Europa, zwischen den Westgoten, den Jüten und den römischen Reichen Belgien, Illyrien und Byzanz. Dichte Wälder liefern reichlich Holz, das Baumaterial des Reiches, und im Wald kämpfen germanische Truppen im Schnitt besser als die jedes anderen Reiches.
Das Hunnische Reich ist nach Persien das größte Reich der Karte und ein Reitervolk: Es hat die meisten Pferdevorkommen und mehr Arten leichter Reiterei als jedes andere Reich. Dafür bringen seine Provinzen wenig Steuer, und Salz fehlt ganz.
Indien ist ein schweres Reich und nichts für den ersten Versuch: groß, aber so arm an Bodenschätzen wie kaum ein anderes, mit nur zwei Stammesarten, beide zu Fuß. Es liegt in der Südostecke der Karte, den Kartenrand im Osten und Süden. Alle drei Landnachbarn sind barbarisch: die Skythen im Norden, die Kushan im Westen und China im Nordosten.
Die Jüten herrschen über Skandinavien und Inseln im Norden. Die Hälfte ihrer Felder liegt an der Küste, und ihr Land hat fast keine Straßen, also bewegst du Truppen und Waren meist per Schiff. Wald gibt es im Überfluss, und Holz ist ihr Baumaterial.
Das Kaiserreich China liegt am Ostrand der Karte und ist das einzige Reich ohne Küste. Es startet ohne Schiffe, dafür mit den meisten Trossen: Jeder Warentransport läuft über Land.
Mauretanien im Nordwesten Afrikas hat den höchsten Gebirgsanteil aller Reiche. Sein einziger Landnachbar ist das römische Carthago, im Süden liegt herrenlose Wüste. Viel Gebirge heißt viel Stein, aber wenig Platz für eine dichte Bevölkerung.
Das Ostgotische Reich gehört mit vielen Nahrungsvorkommen zu den Kornkammern der Karte. Es grenzt an die Hunnen, die Westgoten, die Jüten und Parthien, alle vier barbarisch, und kann alle vier Stammesarten aufstellen, auch berittene.
Parthien ist ein Reiterreich im Bergland zwischen Byzanz, Persien und den Ostgoten. Seine Kataphrakten gehören zu den stärksten Einheiten der Karte, und viele Pferdevorkommen versorgen sie. Dafür grenzt Parthien an fünf Reiche und hat kein freies Hinterland.
Persien ist das größte Reich der Karte. Wie Ägypten darf es jeden Kriegsschifftyp bauen, es hat die meisten Myrrhevorkommen und mit Mesopotamien eine steuerstarke Kernprovinz. Dafür hat es lange Grenzen zu Kushan, Palästina und Parthien.
Das Reich der Kushan ist ein großes Binnenreich im Zentrum Asiens mit kaum Küste. Es grenzt an fünf Reiche, und mit Persien teilt es die längste Landgrenze der Karte. Mit fünf Nachbarn droht dir schnell ein Krieg an zwei Fronten.
Das Reich der Wusun ist ein riesiges Savannenreich im Nordosten mit den meisten Wollvorkommen und vielen Pferden. Ihm fehlen Erz und Salz ganz: Rüstung und Bevölkerungswachstum hängen vom Handel ab.
Das Skythische Großreich zieht sich als langer Streifen durch Zentralasien und grenzt an fünf Reiche. Es hat die meisten Truppentypen aller Reiche und die vielfältigsten Bodenschätze, aber nur eine einzige Stadt, Kaschgar.
Das Sogdische Fürstentum liegt im Herzen Zentralasiens zwischen Kushan, Hunnen, Skythen und Wusun. Es hat mehr Salzvorkommen als jedes andere Reich und dazu eine ausgewogene Mischung aus Wolle, Pferden und Erz.
Das Westgotische Reich hat den höchsten Anteil an Ebenen und nach Ägypten die meisten Nahrungsvorkommen: die Kornkammer Nordeuropas. Es liegt offen zwischen Germanien, den Ostgoten, den Jüten und Rom.